Wissenswertes über Gold

Die Komposition und das Element Gold

In der Mythologie war die Sonne das Symbol für Gold und in der Antique wurde sie „Solar Gold“, die goldene Sonne genannt. (Bild: Museo de Oro, Mexiko City). Gold ist schön, selten und es verwitteret nicht unter dem Wettereinfluss – Gold ist chemisch gesehen eine Element (lateinisch Aurum mit der chemischen Bezeichnung Au)

Im Periodensytem trägt Gold die Nummer 79, d.h. Gold enthält 79 Electronen. Im Unterschied zu den meisten chemischen Elementen ist Gold rein, denn es besitzt nur ein stabiles Gold Isotop und der Kern mit einer Masse von 197 beinhalted 79 Protone und 118 Neutronen.

 

Andere Gold Isotopen sind instabil und zerstetzen sich schnell.  Neben natürlichen und künstlichen Goldlegierungen sind nur wenige stabile Goldverbindungen in der Natur zu finden wie z.B. Gold-Tellurieden, das Wasser enthaltende Gold Chloride und Goldcyanide.

 

Reines Gold ist biegbar und flexiblel (extrem verformbar). Es kann kalt bearbeitet werden, ohne dabei spröde oder brüchig zu werden – das Gleiche gilt auch für Kupfer. Gold ist auch relative weich: “Mohns” Härtegrad 2, “Brinell” Härtegrad 25, “Vikkers” Härtegrad 25. Goldverbindungen mit Silber oder Kupfer sind vergleichbar weitaus härter. Verbindungen mit sogenannten „nicht-edle“ Metalle wie Niob, Tantal oder Platinum steigern den Härtegrad von Gold weiter.

 

Die Dichte (spezifische Gravitation) von Gold ist 19.31 bei einer Temperatur von 20C.

Electrum, eine natürliche Verbindung von Gold und mindestens 20% Silber besitzt die goldgelbe Farbe. Die Farbe ändert sich jedoch abhängig vom Prozentsatz der Bestandteile und Typen der Verbindung. Wir alle kennen Gelbgold, Weissgold und Rotgold – da sind aber viele andere Schattierungen verfügbar, abhängig von anderen zugefügten Verbindungen z.B. Gold + Silber, Gold + Zink, Gold + Kupfer, Gold + Nickel, Gold + Palladium, Gold + Kobalt, Gold + Grünes Gold, Graugold.

 

Gold ist Säure resistent und ausschliesslich in „Königswasser" (Aqua Regina) lösbar, ein Gemisch aus Salzsäuren. Gold kann auch von Chlorine, Kalium, Natriumcyanid und Brom angegriffen werden.

 

Der Schmelzpunkt von Gold liegt bei 1063C.


Video

Animationsfilm über die Entstehung von Gold.

 

 

 

 



Antworten zu vielen Fragen - wussten Sie …

... dass Gold bereits 8000 Jahre BC  im Orient gewonnen wurde. Die Europäer               kannten Gold seit 4500 BC

 

... dass Gold das dehnbarste aller Metalle ist. Von nur einem Gramm Gold kann ein       drei Kilometer langer Draht gemacht werden.

 

... dass die alten Ägypter bereits 4500 BC Gold für die Zahnbehandlung verendet           haben.

 

... dass hinter der Lebensmittelfarbe E175 reines Gold verbirgt.

 

... dass Gold bei Rheumatismus hilft.

 

... dass die Olympischen Gold Medaillen aus 92.5 % Silber bestehen und mit 6 g             Gold beschichtet werden.

 

... dass ca. 2600 Tonnen Gold jährlich subventioniert werden. Das ist 100 mal mehr     als vor 100 Jahren.

 

... dass die grösste verfügbare Goldreserve im Ozean liegt.

 

... dass Spuren von Gold auch in der Donau gefunden werden können.